Unsere Honigernte

Die Honigernte ist für den überwiegenden Teil der Imker wohl die schönste Zeit des Jahres, Sie werden für Ihre Sorgfalt und den führsorglichen Umgang mit ihren Bienen durch einen reichhaltigen Ertrag entlohnt. In normalen Jahren ernten wir von jedem Ertragsvolk etwa 2 mal, in der Regel sind die die Trachten von Rapshonig, Lindenhonig und Sommerblütenhonig, in ertragsreichen Jahren können es aber auch 3 – 4 Ernten sein, insbesondere bei guter Waldtracht oder einer starken Rapstracht, welche mehrmals geschleudert werden muss. In den meisten Fällen werden unseren Bienenvölkern während der Honigernte jeweils die Honigzargen im halben Rähmchenformat entnommen. Wir nutzen im Honigraum ausschließlich Rähmchen im Maß Deutsch-Normalmaß 1/2, durch die 50% kleinere Wabenfläche als die regulären Deutsch-Normalmaßrähmchen lehnen wir uns an die Betriebsweise in der Dadantimkerei stark an. Zudem werden die kleineren Flächen schneller vollflächig mit Honig gefüllt und können auch bei kleineren Trachten effektiv eingesetzt werden, sodass ein Vermischen mit andere Trachten reduziert wird.

Ernte von Sortenhonigen

In diesem Zusammenhang können wesentlich einfacher Sortenhonige geerntet und unseren Kunden angeboten werden. Durch die Halbrähmchen zur Honigernte wird eine Vermischung von Brut- und Honigrähmchen durch die Unterschiedlichen Maße verhindert und sichert eine bessere Qualität des Honig. Der Honig wird somit nicht von den Bienen in den bebrüteten Waben eingetragen.

  • Honigabfüllung in Hobbocks
    Lagerung des Honig im Hobbock
    Der Honig wird nach der Klärung und dem sieben mit extra feinen Sieben in 40 Kg Gebinde, sogenannten Hobbocks, abgefüllt und bis zur Portionierung in die bekannten 500gr Honiggläser gelagert.
  • Abfüllung im Verkaufsgebinde
    Der Verkauf unseres Honig erfolgt in 500gr Gläsern mit eigenem Etikett. Der Vertrieb unseres Honigs erfolgt ausschließlich im Direktvertrieb. Ein Erwerb ist direkt bei uns in der Imkerei möglich.

Verarbeitung nach den Richtlinien des DIB

Unsere Honige werden erst bei einem Wassergehalt von unter 18% geschleudert, dies wird über mehrere Methoden von uns vor der Schleuderung geprüft. Zum einen ist ein reduzierter Wassergehalt erkennbar, wenn die Waben vollflächig mit Wachs verdeckelt wurden. Nicht immer ist die Verdeckelung ein sicherer Merkmal, bei stark eingetragener Tracht verdeckeln die Bienen auch Honig, welcher noch über 18% Wassergehalt besitzt. Weiterhin setzen wir aber zur sicheren Kontrolle und Dokumentation des Wassergehalts ein Refraktometer ein, welches den Wassergehalt auf eine Nachkommastelle genau ermittelt.

Wir orientieren uns hierbei nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbund, welche noch strengere Vorschriften als die gesetzliche Honig Verordnung besitzt.