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Unsere Beuten

Struktur und Bienenwohl stehen bei unserer Beute im Vordergrund

Modulares und einfaches Beutensystem

Entgegen des aktuellen Trends zur Nutzung von Holzbeuten im Rähmchenmaß Dadant, setzen wir auf die an der Imkerschule Schleswig-Holstein entwickelte Segeberger Beute im Deutsch-Normalmaß. Zwar bleibt uns durch diese Ausrichtung eine Zertifizierung nach Bio-Richtlinien verwehrt, ermöglicht es uns aber für die Bienen eine optimale Behausung zu schaffen. Im Vergleich zu Holzbeuten müssen die Segeberger Beuten nicht mit Holzschutzmittel gegen Verwitterung behandelt werden, weiterhin sind unsere Beuten geruchs- und geschmacksneutral und geben somit keinen Fremdgeschmack an den Bien bzw. den eingetragenen Honig ab.

Die Segeberger sind wesentlich wartungsfreundlicher und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse, wie Regen, Schnee, Hagel und Sonneneinstrahlung. Dies spiegelt sich in einer längeren Haltbarkeit und Nutzungsdauer wieder, sowohl aus ökologischen als auch ökomischen Gesichtspunkten bieten die Segeberger Beuten entscheidende Vorteile. Auch die Wiederverwertbarkeit bzw. das Recycling der Beuten am Ende der Nutzungsdauer von bis zu 30 Jahren kann über die reguläre Wertstoffverwertung erfolgen. Die Materialien können somit vollständig wiederverwendet werden, zudem muss für die Herstellung der Beuten kein Baum gefällt und zersägt werden. Ein Umweltschutz ist in Anbetracht der Vergleichspunkte denen von nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Holz ebenbürtig.

Unsere Begattungseinheiten

Nicht jede geschlüpfte Königin wird begattet oder entspricht den Leistungskriterien einer Buckfastbiene. Fehlerhafte Anpaarungen aufgrund schlechter Witterung oder eine Beschädigung der Königinnen beim Schlupf bzw. Transport ist oft die Ursache, wenn Bienenvölker in ihrer Entwicklung gehemmt sind. Oftmals entledigen sich die Bienen dieser Königinnen von selbst und ziehen sich eine eigene Regentin aus der Brut nach. Um immer auf eine genügende Anzahl begatteter Königinnen während der Saison zugreifen zu können, erstellen wir unsere Ableger nicht nur auf dem Standmaß, sondern zusätzlich auch in sogenannten MWK’s (Mehrwabenkästen).

Ungenügende Königinnen in den Ablegern und auch verlorene Weiseln in den Wirtschaftsvölker können durch diese Königinnenreserve problemlos und zeitnahe ersetzt werden. Die MWK’s dienen in unserer Imkerei ausschließlich zur Begattung der Königinnen, eine Überwinterung in diesen allzu kleinen Kästen führen wir aus Gesichtspunkten einer bienenfreundlichen Imkerei nicht durch. Der Einsatz von MWK’s ist für uns nur eine Notlösung um Ausfälle von Weiseln zu kompensieren, unsere Ableger und zukünftigen Wirtschaftsvölker erstellen wir ausschließlich im Standmaß im 3er Ablegerboden oder direkt in der 11er Segeberger-Magazinbeute.

Die Vorteile der großen Wabenflächen im Standmaß lassen für die jungen Weiseln sofort Rückschlüsse auf deren Legeleistung und den Begattungserfolg zu. Bereits nach 3-4 Wochen nach der Begattung können die Tendenzen einer geglückten oder misslungenen Begattung anhand des Brutbildes erkannt werden.